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Hedwig Kohlert

geboren am 24. November 1948 in Hagen a.T.W.
gestorben am 21. August 2025 in Osnabrück

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Kerze

Kerstin Ulbricht
entzündete diese Kerze am 27. August 2026 um 19.07 Uhr

Meine liebe Mama,
du warst für mich nie einfach nur meine Mutter. Du warst so viel mehr. Du warst meine Mama, meine Vertraute und manchmal fast wie eine Freundin.

Du hast mir zugehört, wenn ich etwas auf dem Herzen hatte. Du warst da, auch wenn wir uns manchmal über Dinge geärgert haben. Und ja, Mama, du konntest mich auch manchmal ganz schön zur Weißglut bringen. Aber das gehört wohl dazu. Jeder Mensch hat seine Macken – und trotzdem liebt man sich.

Heute denke ich so oft an all die kleinen Dinge zurück, die dich ausgemacht haben. Besonders daran, wie wichtig dir deine Kinder und Enkelkinder waren. Du wolltest keinen besonderen Moment verpassen. Wenn ein Enkelkind geboren wurde, wolltest du im Krankenhaus sein und dein neues Enkelkind sofort kennenlernen. Und auch deine Urenkel hättest du mit derselben Liebe begrüßt.

Wenn ich dieses Foto von dir mit Livia sehe, wird mir das wieder ganz besonders bewusst. Da hältst du dieses kleine Wesen in deinen Armen und schaust sie so liebevoll an. In diesem einen Bild steckt so viel von dir und so viel Liebe.

Ich wünschte, du könntest noch erleben, wie groß deine Familie geworden ist. Ich wünschte, ich könnte dich noch anrufen, dir etwas erzählen, dich etwas fragen oder einfach nur deine Stimme hören.

Am Friedhof habe ich meine Hand geküsst und sie anschließend auf dein Namensschild gelegt. Das war meine Art, dir noch einmal zu sagen:

Ich liebe dich, Mama.

Manche Menschen verstehen vielleicht nicht, was solche kleinen Gesten bedeuten. Aber das müssen sie auch nicht. Dieser Moment gehörte nur dir und mir.

Und manchmal habe ich Angst. Gerade jetzt denke ich auch viel an Papa und wünsche mir so sehr, dass er noch lange bei uns bleibt. Vielleicht wünsche ich mir deshalb manchmal umso mehr, dass du noch hier wärst. Dass ich dich fragen könnte, was du denkst. Dass du mir einfach sagen könntest: „Das wird schon.“

Du fehlst mir, Mama.

Aber gleichzeitig bist du noch so oft bei mir. In meinen Erinnerungen, in den Geschichten, die ich über dich erzählen kann, in deinen Kindern, deinen Enkelkindern und deinen Urenkeln. Und in solchen Bildern wie diesem, auf denen deine Liebe für immer festgehalten ist.

Du bist nicht mehr hier, aber du gehörst weiterhin zu uns.

Und solange ich dich in meinem Herzen trage, wird ein Teil von dir immer bei mir bleiben.

Ich vermisse dich.

Ich liebe dich.

Für immer deine Tochter

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Stimmungsbild

Kerstin Ulbricht
schrieb am 27. August 2026 um 19.00 Uhr

Meine liebe Mama,
du warst für mich nie einfach nur meine Mutter. Du warst so viel mehr. Du warst meine Mama, meine Vertraute und manchmal fast wie eine Freundin.

Du hast mir zugehört, wenn ich etwas auf dem Herzen hatte. Du warst da, auch wenn wir uns manchmal über Dinge geärgert haben. Und ja, Mama, du konntest mich auch manchmal ganz schön zur Weißglut bringen. Aber das gehört wohl dazu. Jeder Mensch hat seine Macken – und trotzdem liebt man sich.

Heute denke ich so oft an all die kleinen Dinge zurück, die dich ausgemacht haben. Besonders daran, wie wichtig dir deine Kinder und Enkelkinder waren. Du wolltest keinen besonderen Moment verpassen. Wenn ein Enkelkind geboren wurde, wolltest du im Krankenhaus sein und dein neues Enkelkind sofort kennenlernen. Und auch deine Urenkel hättest du mit derselben Liebe begrüßt.

Wenn ich dieses Foto von dir mit Livia sehe, wird mir das wieder ganz besonders bewusst. Da hältst du dieses kleine Wesen in deinen Armen und schaust sie so liebevoll an. In diesem einen Bild steckt so viel von dir und so viel Liebe.

Ich wünschte, du könntest noch erleben, wie groß deine Familie geworden ist. Ich wünschte, ich könnte dich noch anrufen, dir etwas erzählen, dich etwas fragen oder einfach nur deine Stimme hören.

Am Friedhof habe ich meine Hand geküsst und sie anschließend auf dein Namensschild gelegt. Das war meine Art, dir noch einmal zu sagen:

Ich liebe dich, Mama.

Manche Menschen verstehen vielleicht nicht, was solche kleinen Gesten bedeuten. Aber das müssen sie auch nicht. Dieser Moment gehörte nur dir und mir.

Und manchmal habe ich Angst. Gerade jetzt denke ich auch viel an Papa und wünsche mir so sehr, dass er noch lange bei uns bleibt. Vielleicht wünsche ich mir deshalb manchmal umso mehr, dass du noch hier wärst. Dass ich dich fragen könnte, was du denkst. Dass du mir einfach sagen könntest: „Das wird schon.“

Du fehlst mir, Mama.

Aber gleichzeitig bist du noch so oft bei mir. In meinen Erinnerungen, in den Geschichten, die ich über dich erzählen kann, in deinen Kindern, deinen Enkelkindern und deinen Urenkeln. Und in solchen Bildern wie diesem, auf denen deine Liebe für immer festgehalten ist.

Du bist nicht mehr hier, aber du gehörst weiterhin zu uns.

Und solange ich dich in meinem Herzen trage, wird ein Teil von dir immer bei mir bleiben.

Ich vermisse dich.

Ich liebe dich.

Für immer deine Tochter

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